14 Mai 2026 - 10:29
Source: ABNA
Ehud Barak: Netanyahu tut alles, um der Krise zu entkommen

Der ehemalige Premierminister des zionistischen Regimes beschrieb Netanyahu als ein in einer Falle gefangenes Tier und warnte: Netanyahu wird alles tun, um seinen justiziellen und politischen Krisen zu entkommen.

Laut der Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf Al-Sharq warnte Ehud Barak, der ehemalige Premierminister des Regimes: Benjamin Netanyahu könnte, falls er im Oktober bei der Knesset-Wahl eine Niederlage befürchtet, die Ergebnisse manipulieren oder den Prozess durch die Ausrufung des Ausnahmezustands stoppen.

Barak beschrieb Netanyahus derzeitige Situation als ein in einer Falle gefangenes Tier und betonte: Er ist bereit, Israel alle Kosten aufzuerlegen, um seinen justiziellen und politischen Krisen zu entkommen.

Ehud Barak sagte: Wenn Netanyahu einige Tage vor der Wahl sicher ist, dass er verlieren wird, könnte er eine neue Front gegen den Iran, Gaza oder das Westjordanland eröffnen, um durch die Ausrufung des Ausnahmezustands die Wahlen um sechs Monate zu verschieben.

Er sagte: Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass Netanyahu, wenn er fünf Tage vor der Wahl nicht sicher ist, dass er gewinnen wird, plötzlich Nachrichten über eine "Zeitbombe" im Iran verbreitet – ein Thema, das zu einer dritten Angriffswelle gegen den Iran, einer fünften Kriegsrunde gegen die Hamas oder der Entfachung der dritten Intifada im Westjordanland führen könnte.

Er fügte hinzu: Die großflächige Verbreitung gefälschter Videos in der Wahlnacht, um die öffentliche Meinung zu täuschen und das Image politischer Rivalen zu zerstören, sowie die Inszenierung von Ereignissen ähnlich dem Sturm von Trump-Anhängern auf das US-Kapitol, gehören zu Netanyahus weiteren möglichen Tricks. Seine radikalen Anhänger könnten den Auszählungsort in Jerusalem angreifen, die Wahlurnen umwerfen und den Auszählungsprozess diskreditieren, um den Weg für die Annullierung der Ergebnisse zu ebnen.

Barak wies auf Netanyahus Legitimitätskrise auf internationaler Ebene hin und erklärte: Viele Beobachter glauben, dass Netanyahu hinterlistig ein Friedensabkommen mit dem Libanon verhindert und absichtlich Gefangenenaustauschgeschäfte in Gaza scheitern ließ, um den Krieg für sein eigenes politisches Überleben zu verlängern.

Er unterstützte Persönlichkeiten wie Naftali Bennett, Yair Lapid, Avigdor Lieberman, Gadi Eizenkot und Yair Golan und bezeichnete sie als würdige Ersätze für Netanyahus derzeitiges Team.

Your Comment

You are replying to: .
captcha